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Kapitel 5

Wie sie aus diesem Aufzug gekommen war, wußte Ziva selbst nicht mehr so recht. Sie wollte eigentlich nur eben ihr Sandwhich holen und wieder ins Büro verschwinden.

Womit sie ihre Rechnung nicht gemacht hatte, war Amy. Die arbeitete schon, wie gestern bei Subway und belegte breit grinsend Sandwhiches. Sie sah Ziva noch nicht, war gerade damit beschäftigt, das Deli für ein kleines Kind zu belegen, das nicht so recht wußte, welche Soße es haben wollte. Ziva bewunderte Amy, wie sie in diesem Streß auch noch freundlich und so ehrlich glücklich aussehen konnte. Sie wurde wehmütig und wünschte sich zum ersten Mal seit ihren Bruder getötet hatte, dass sie doch lieber einen ganz normalen Beruf erlernt hätte, sich nie freiwillig beim Mossad gemeldet hätte oder noch besser – in einem anderen Land ohne diese Probleme geboren worden zu sein. Vielleicht wäre sie Leistungssportlerin geworden und würde bei der Olympiade Gold holen, anstatt zu versuchen, Terroristen zu stoppen. Dies war ein Kampf, der man nicht gewinnen konnte, so wie es ihr schien.

„Was darf’s für sie sein, Ma’m?“

Ziva hätte am liebsten geantwortet: ‚Ein anderes Leben.’, aber nachdem sie Amys Lächeln gesehen hatte entschied sie sich doch für ein vegetarisches Wrap. „Zum Mitnehmen?“

Ziva überlegte. Sie hatte ohnehin genug Zeit, und wirklich scharf darauf zu Gibbs und den neuerdings authistischen Tony und McGee zurückzukehren, hatte sie keine Lust. Besonders seit sich Abby immer öfters oben im Büro herumtrieb, anstatt dort zu bleiben wo sie hingehörte, würde Ziva am liebsten jeden Tag daheim bleiben.

„Ma’m?“

„Oh…was? Ich esse hier.“

„Fein, ich hab jetzt Mittagspause…“, sagte Amy immer noch lächelnd. Doch ihr Grinsen verschwand sehr schnell als sie merkte, dass sie Ziva eine indirekte Einladung gemacht hatte, mit ihr zu essen. Zu ihrer Beruhigung tat Ziva so, als hätte sie sie nicht gehört und nahm ihr Tablett stillschweigend an einen Tisch.

10.2.09 18:32
 


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